Sonntag, 11. April, 10.00 Uhr
Herzlich willkommen zum Hybrid-Gottesdienst im Gemeindehaus und auf Zoom               
Leitung:
Rianna Isaak-Krauß
Predigt: Susanne Senke
Kindergottesdienst: Lena Schmutz

Achtung! Die Maskenpflicht gilt auf dem ganzen Gelände, auch auf den Parkplätzen, Aus Solidarität mit den Schwächsten und zum Schutz Aller bitten wir auf Plaudern in Gruppen zu verzichten. Nutzt die Chance, um mit einem anderen Haushalt spazieren zu gehen.

Nächste Veranstaltungen

Digitaler Donnerstag:
Nun sind bereits schon zwei der 5 Bibelabende mit Tim Geddert vorbei. Auf unserer Homepage kann man die Vorträge anhören. U.A. ging es darum, wie die Jünger versucht waren Jesu Wundertätigkeit zu missbrauchen und warum Jesus einmal auf dem See bei den Jüngern nur „vorübergehen“ wollte.
Am kommenden Donnerstag (15. April, 19.30 Uhr im Zoom) wird es um Mk.14, die Salbung Jesu von einer unbekannten Frau, und um das besondere Licht, dass dies auf die Verlassenheit wirft, die Jesus am Kreuz (Mk.15) spürt.

17. April, Seminar „Sichere Gemeinde“ 9-12 Uhr, per Zoom. Miriam Lichti vom Jugendwerk wird mit den Mitarbeitenden im KiGo, in der Teensgruppe und bei Wumbbenghs daran arbeiten, wie wir uns selbst und andere für Grenzverletzungen sensibilisieren und eine sichere Gemeinde werden können.

Twenconnect findet vom 23. – 24. April als Zoom-Veranstaltung statt. Debora Fellmann und ihr Team freuen sich auf dich! Weitere Infos finden sich auf der juwe-Homepage.

Der nächste Hybrid-Gottesdienst findet am Sonntag, den 25. April um 10 Uhr im Gemeindezentrum statt.
Leitung: Doris Pilhofer-Horsch
Predigt: Debora Fellmann

Die Gruppen und Kreise haben ihre Termine untereinander vereinbart.
Wer sich für einen Hauskreis, Patchwork, Jugendtreffen interessiert, darf sich gerne an Wilhelm Unger wenden. Freitags laden wir von 7:00 Uhr an zum gemeinsamen Beten über Zoom ein.

Weitere Informationen

Zeit für Gebet und Reflektion, das bieten Benjamin und Rianna Isaak-Krauß mit Wilhelm Unger am Feiertag „Christi Himmelfahrt“ von 9-12 Uhr an. Wir nutzen diese Stunden, um mit Gott unser Leben zu reflektieren und für neue Impulse von ihm. Lobpreis, Zeit alleine, einander Zuhören und einander segnen, das werden die Bestandteile für diesen Vormittag werden.
Wer gerne mit dabei sein möchte, kann sich bei Wilhelm Unger anmelden. Alle sind herzlich willkommen.

Der Auferstehungs – Familiengottesdienst  auf dem Römerspielplatz in Burgweinting (siehe Bild unten) und die Aktion OSTERN-TO-GO waren ein großer Erfolg. Viele Familien machten mit. Immer wieder kam es vor unserer Mitmachstation am Gemeindezentrum zu Begegnungen mit Eltern.

Die Kinder-AIDS-Hilfe Südafrika bietet vom 11. bis 18. April verschiedene Zoom-Online-Workshops an. Interessierte können so die Arbeit kennenlernen und Möglichkeiten der Mitarbeit entdecken. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Weitere Informationen auf der Webseite:
kinderaidshilfe-suedafrika.de

 

 

 

 

Nächste Veranstaltungen

Die Gruppen und Kreise haben ihre Termine untereinander vereinbart.
Wer sich für einen Hauskreis, Patchwork, Jugendtreffen interessiert, darf sich gerne an Wilhelm Unger wenden.
Freitags laden wir von 7:00 Uhr an zum gemeinsamen Beten über Zoom ein.

Digitaler Donnerstag:
In vier intensiven und stark besuchten Abenden haben wir mit Wilhelm Unger die Passionserzählungen der Evangelisten angehört und besprochen.
Die 5 Donnerstage im April übernimmt Tim Geddert. Unter dem Motto seines neuen Buchs „Das immer wieder Neue Testament“  wird er Bibelabende mit Überraschungseffekten anbieten.

Trotz aller Gebete und Anstrengungen fällt Ostern mitten in die dritte Welle. Mit unserem Hybrid-Format sehen wir uns gut vorbereitet und in der Lage, Pandemie-Fürsorge und Seelsorge zu verbinden. Dennoch haben wir entschieden, auf das geplante Abendmahl am Ostersonntag zu verzichten.
Stattdessen bieten wir am Karfreitag, um 19.00 Uhr ein Zoom-Andacht mit gemeinsamer Abendmahlsfeier an.

Karfreitag, 03.04., 19.00 Uhr
Zoom-Andacht mit Abendmahl.
Team: Benjamin Isaak-Krauß
& Wilhelm Unger

Ostersonntag, 04.04., 10:00 Uhr
Hybrid – Ostergottesdienst
Leitung: Benjamin Isaak-Krauß
Predigt: Wilhelm Unger

Ostermontag, 05.04., 11.30 Uhr
Ökumenischer Familiengottesdienst auf dem Römerspielplatz, Kirchfeldallee, in Burgweinting

Ostern to go - LaufzettelOSTERN-TO-GO
vom 4. – 11. April können Familien durch einen Spaziergang an 5 Stationen spielerisch Impulse zu Ostern entdecken. Die Laufzettel gibt es auf der Internetseite und bei Ungers.
Zur Belohnung gibt es in der Blumenbinderei Trede im Einkaufszentrum BUZ in Burgweinting eine Blume.
Eine Veranstaltung der 4 christl. Gemeinden in Burgweinting.

Sonntag, 11.04., 10:00 Uhr
Hybrid – Gottesdienst
Leitung: Rianna Isaak-Krauß
Predigt: Susanne Senke

Der neue Gemeindebrief April – Juni ist fertig und kann mitgenommen werden.

Die Kinder-AIDS-Hilfe Südafrika bietet vom 11. bis 18. April verschiedene Zoom-Online-Workshops an. Interessierte können so die Arbeit kennenlernen und Möglichkeiten der Mitarbeit entdecken. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Weitere Informationen auf der Webseite:
kinderaidshilfe-suedafrika.de

Informationen und Interessantes aus der Mennonitengemeinde Regensburg Stand: 21. März 2021 (Diese Seite wird ungefähr alle zwei Wochen aktualisiert)

Liebe Gäste & Freunde der Mennonitengemeinde Regensburg Seit dem 28. Februar 2021 feiern wir Gottesdienste wieder hybrid, das heißt im Gemeindezentrum und über Zoom. Wir wollen unseren Teil zur Überwindung der Pandemie leisten. Daher ist die Teilnahme im Gemeindezentrum ist nur möglich unter Beachtung unseres Hygienekonzepts. Über Zoom kann man mit Tablet, Smartphone, oder Computer teilnehmen: Dazu einfach auf den folgendem Link klicken: mgrb.de/zoom Wenn ein Kenncode gefordert wird: mennos eingeben. Zoom kann auch per Telefon genutzt werden. 1. Anrufen bei: 069 71 04 99 22 (Festnetznummer) 2. nach Aufforderung die Raumnummer und zweimal die Rautetaste eingeben: 60 83 58 16 77 ##

Auf unserer Seite „gemeinde online“ gibt es drei Videos, die zeigen, wie das geht. Herzlich willkommen!

Aktuelle Informationen

Am 21. März veranstalten wir eine Matinee mit Ernst Grube, Shoa-Überlebender und Georg-Elsner-Preisträger. Umrahmt von Klezmermusik wird Benni mit Herrn Grube ein Gespräch führen über sein Leben gegen das Vergessen und den Traum von einer gerechten Welt.

Die Matinee wird ausschließlich online über Zoom und Youtube stattfinden.
Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht mehr erforderlich.
Per Youtube: https://youtu.be/G_SxQRpm2KE

Die Matinee ist Teil des Programms der Stadt Regensburg zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos.“
Mehr Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auf der Webseite der Stadt Regensburg.

Aktuelle Termine

Herzlich willkommen zum Hybrid-Gottesdienst am Sonntag, den 28. März. um 10 Uhr. Von zuhause aus oder im Gemeindezentrum, wir freuen uns, wenn ihr dabei seid.
Leitung: Jakob Schmutuz Predigt: Achim Grünwald
Kindergottesdienst: Vor Ort.

Die Gruppen und Kreise haben ihre Termine untereinander vereinbart. Wer sich für einen Hauskreis, Patchwork, Jugendtreffen interessiert, darf sich gerne an Wilhelm Unger wenden.

Freitags laden wir von 7:00 Uhr an zum gemeinsamen Beten über Zoom ein.

Digitaler Donnerstag:
4. März: Passion bei Markus
11. März:
Passion bei Matthäus
18. März:
Passion bei Lukas
25. März:
Passion bei Johannes
Achtung: Der digitale Donnerstag hat eine neue Zoomadresse: 815 3709 7907 Passwort: mennos

Familiengottesdienst am Ostermontag, den 05. April + Ostern to go Kinder und Familien können an Ostern ein besonderes Programm erleben. Am Ostermontag feiern wir mit allen christlichen Gemeinden in Burgweinting einen Familien – Auferstehungs – Gottesdienst auf dem Römerspielplatz in der Kirchfeldallee in Burgweinting. Ostern to go - Laufzettel

Mit dem Familiengottesdienst beginnt das Projekt „Ostern to go“! Vom 5.-11. April haben alle christliche Gemeinden jeweils eine Station aufgebaut. Hier gibt es Rätsel, Quizz und Informationen rund um das Osterfest. Man kann die Stationen zu jeder Zeit besuchen. Die meisten Stationen befinden sich im Freien (die Katholische Kirche hat ihre Station in der Kirche). Hier gibt es den Laufzettel.

Weitere Exemplare gibt es in der Blumenbinderei Trede im Einkaufszentrum BUZ in Burgweinting. Wer seinen ausgefüllten Laufzettel in der Blumenbinderei vorzeigt, erhält eine kleine Belohnung. Viel Spaß!

Die Arbeitsgemeinschaft Ortsgeschichte Burgweinting bietet auch im Jahr 2021 verschiedene thematisch gestaltete Ortsbegehungen an. Auf dem Plakat kann man die sieben Angebote sehen und sich anmelden. Kontakt: Katharina Lenz, T. 0941/708 12 925

Unser Jugendwerk organisiert diesen Sommer wieder Freizeiten. Dabei werden auch Mitarbeiter:innen für die Freizeitküchen gesucht. Dies ist eine tolle Möglichkeit auch für ältere Junggebliebene einen Segen für Kinder und Jugendliche zu sein. Meldet euch bei Wilhelm.

Unser Angebot! Viele von uns sind verunsichert, weil wir mehr Fragen als Antworten haben zu Corona, Impfen, manipulativer Sprache, Vorverurteilungen. Niemand soll mit diesen Fragen alleine gelassen sein. Wir (Liesa, Benni und Wilhelm) sind gerne für euch da! Eins zu Eins treffen, oder Telefonate sind ja weiterhin jederzeit möglich und manchmal auch wichtig. Bitte kommt auf uns zu.

Rianna hat ein Poster mit Überlebenshilfen im Corona-Frust gestaltet. Gut zum ausdrucken und z.B. an den Kühlschrank hängen. Auch auf unserer Webseite.

„Teil der Lösung oder Teil des Problems?“ Kerstin Dowejko hat uns auf einen Text aufmerksam gemacht, den wir mit euch teilen möchten. Lothar Kraus, früher auch Pastor in Regensburg, fordert uns heraus Corona als Charaktertest zu verstehen, und darauf zu achten, was wir jetzt tun können. Lest selbst!

21. Januar 1525 fand die erste Taufe der später sogenannten Täufer in Zürich in der Schweiz statt. Seit einigen Jahren feiert die weltweite mennonitische Glaubensfamilie nun schon den “Weltgemeinschaftssonntag” an einem Sonntag um den 21. Januar. In Regensburg feiern wir diesen Gottesdienst über Zoom mit internationalen Gästen  am 31. Januar um 10 Uhr.

Zusätzlich gibt es ein Zoom-Gebetstreffen am Samstag den 14.1.2020 an zwei Terminen, um 1 Uhr und 12 Uhr.
Anmeldung auf der Webseite der Weltkonferenz: https://mwc-cmm.org/form/mwc-online-prayer-hour-registration

 

Viele sagen: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“ HERR, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!

Ps 4,7


Was ist das für eine Zeit, in der wir leben. Der Winter ist sowieso schon eine Zeit der Dunkelheit. Die Sonne geht früh unter und geht nur spat wieder auf. Um uns herum tobt eine globale Pandemie und täglich werden Leute krank und sterben.

Wir sehnen uns nach Licht und Hoffnung. Wie die Psalmdichter rufen wir aus “Lass dein Angesicht auf uns leuchten!” Ich kann dieses Gebet gut verstehen, mehr noch ich spüre dieselbe Sehnsucht tief in meinen Knochen.

Und das Licht kommt. Langsam, aber sicher, wird des jeden Tag ein bisschen heller. Und das Licht kommt. Langsam, aber sicher, bringt wissenschaftliches Arbeiten Forscherinnen und Ärzte näher daran einen Impfstoff zu entwickeln.

Aber mir fällt noch etwas anderes an diesem Text auf: Der Psalm bittet Gott nicht nur, Licht zu uns zu bringen, sondern er bittet Gott auch, unsere Wahrnehmung zu ändern: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“ Was, wenn es meine Aufgabe ist, Ausschau zu halten, nach dem Guten, das Gott in dieser dunklen Zeit bereits am Schaffen ist? Was, wenn es meine Aufgabe ist, darauf zu achten, was Gott in dieser Zeit des Wartens schon tut?

Denn Dunkelheit ist nicht nur schlecht. Ohne die Dunkelheit der Erde können Wurzeln nicht wachsen. Wenn wir die Bäume und Pflanzen um uns herum betrachten, sehen wir nur die Hälfte von ihnen. Die Wurzeln, versteckt in der Dunkelheit der Erde, geben dem Ganzen Halt und Kraft. Ohne die Dunkelheit der Gebärmutter können Babies nicht wachsen. In der Dunkelheit erleben sie Sicherheit und Liebe, während sie im „im Bauch [ihrer] Mutter gebildet“ werden (Psalm 139). Babies wachsen in der Dunkelheit bis sie stark genug sind, ins Licht zu treten.

Ich bin überzeugt, auch die Dunkelheit dieses Corona-Winters ist nicht ohne Gutes. Aber wie können wir lernen, es zu sehen?
Ich habe eine geistliche Übung der Dankbarkeit begonnen. Jeden Tag halte ich Ausschau nach dem Guten – ich halte Ausschau danach, wo Gott mich diesen Tag überrascht hat.
Und ich beobachte nicht nur, ich fasse es in Worte und halte es fest. Dazu habe ich mit ein paar Freunden eine WhatsApp-Gruppe nur zu diesem Zweck gegründet. Vielleicht wäre das auch was für dich? Oder du fängst stattdessen eine Liste, oder ein Dankbarkeitstagebuch an? Oder du probierst, einfach bei jedem Abendessen deinem Gegenüber eine Sache zu erzählen, für die du dankbar bist. Und fragst, wofür er dankbar ist. Wie wäre es, wenn wir gemeinsam Ausschau hielten, nach dem Guten, dass Gott gerade jetzt schafft?

Dieses sehnsüchtige Ausschau zu halten nach Spuren des lebendigen und liebenden Gottes in meinem Leben, gerade auch an dunklen und nebligen Tagen, ist für mich zu einem tiefen Schatz geworden. Ich spüre, wie meine Wurzeln in dieser Dunkelheit tiefer geworden sind, auch wenn dieses Wachstum an der Oberfläche es nicht immer sichtbar ist. Aber es ist da, in den tiefen versteckten Teilen meiner selbst, und ich glaube, dass auch in dir, vieles am Reifen und Wachsen ist.


Rianna Isaak-Krauß

„Wir reden immer davon, eine Friedenskirche zu sein, aber wie geht das eigentlich—Friedenstiften?“

Diese Frage aus unserer letzten Lesegruppe zum Buch „Nackter Glaube“ beschäftigt mich. Im Nachdenken über diese Frage bin ich über John Paul Lederachs Buch „Vom Konflikt zur Versöhnung“ gestolpert. Der Autor ist seit Jahrzehnten als Mediator und Trainer in Konfliktgebieten auf der ganzen Welt unterwegs. Herausgekommen ist ein spannendes und lebensnahes Buch, das von Kapitel zu Kapitel neue Perspektiven auf Konflikte in unserem Leben und in der Bibel schenkt.

Von Anfang Dezember bis Mitte Februar werden wir jeden Donnerstagabend 19:30-21:00 Uhr (außer 24.12. und 31.12.) über die Videokonferenzplattform Zoom ein Kapitel besprechen und darüber ins Gespräch kommen. Die konkreten Termine und Links finden Sie hier. Wer noch überzeugt werden muss, für den habe ich hier fünf Gründe zusammengefasst, warum es sich gerade jetzt lohnt dieses Buch gemeinsam zu lesen:

1)  Konflikte als Chance für geistliche Reife
Wir alle kennen Konflikte. Kleinere Meinungsverschiedenheiten, aber auch jahrelange Konflikte, die zu Verbitterung und Entfremdung führen, sind vielen von uns nicht fremd. Ein großes Hindernis im Umgang mit Konflikten ist die Überzeugung, dass Konflikte an sich schlecht seien. Lederach zeigt, dass Konflikte nicht nur Teil des Lebens sind, sondern sogar dem Leben dienen und uns tiefer in die Begegnung mit dem lebendigen Gott führen können.

2) Friedensstiften als Handwerk und Kunst, nicht als Technik
Wie können wir Menschen zum Dienst an der Versöhnung ausrüsten? Oft bleibt es beim Appell. Ein anderer beliebter Weg ist, bestimmte Techniken zu vermitteln, mit denen es angeblich leichter sein, mit dem nervigen Onkel umzugehen. Zwar gibt Lederach auch konkrete Tipps zum Umgang mit Konflikten, wichtiger ist ihm aber, eine Haltung der Neugierde gegenüber dem Anderen einzuüben, die nicht nur den Anderen, sondern mich selbst verändert.

3) Neuer Blick auf vertraute biblische Texte
Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einer biblischen Geschichte, die vor dem Horizont von Konflikten gelesen wird. So entstehen neue Lesarten für vertraute Texte und manchmal entsteht ein Zugang zu Texten, die uns bisher fremden blieben—etwa den Rachepsalmen—die wir nun als Schatz erkennen.

4) Versöhnungs- und Konfliktfähigkeit als Zeugnis in einer pluralistischen Welt
Weil Konflikte niemandem fremd sind, verbinden sie uns auch mit anderen, sei es als Konfliktpartner, gemeinsam unter Konflikten leidenden, oder einfach als Nachbarn, die hören, wenn drüben die Fetzen fliegen. Konfliktfähigkeit ist in unserer nachchristlichen Gesellschaft eine missionale Praxis, die gute Nachricht konkret werden zu lassen. Denn Versöhnung ist das Evangelium.

5) Jetzt ist die Zeit unsere Seelen wachsen zu lassen.
Wir durchleben zurzeit eine der größten Herausforderungen seit langem. Im Corona-Winter fehlt uns der soziale Kontakt, viele sind besorgt um Angehörige und Beruf und überfordert von den Mehrbelastungen. Ungewissheit, Stress, und mangelnde Befriedigung von Bedürfnissen; all dies sind Faktoren, die Konflikte fördern und Empathie und Neugierde am anderen schwierig machen. Gleichzeitig ist diese Zeit des unerwarteten Exils genau die richtige Zeit, nachzudenken und unsere Füße neu auszurichten auf den Weg des Friedens. Mit Zoom haben wir die Möglichkeit, uns ohne lange Fahrtwege und ohne Infektionsrisiko auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu stärken. Ich freue mich auf euch.

Benjamin Isaak-Krauß
Vikar der Mennonitengemeinde Regensburg

Wichtige Fragen bevor du aufgibst*
(Nicht nur für Corona-Zeiten)

Hast du genug getrunken? Wenn nicht, dann trink jetzt ein Glas Wasser.

Corona ist noch nicht vorbei, so gerne wir das auch glauben mögen. … Hier geben mir Jeremias Worte eine neue Perspektive: Er ermutigt die Verstreuten, sich mit der neuen Situation zu arrangieren. Das ist kein Fatalismus, sondern ein aktives Vertrauen auf Gott.

Hätte jemand von uns Anfang des Jahres gedacht, dass wir an Ostern keinen gemeinsamen Gottesdienst im Gemeindezentrum in Regensburg feiern können?

Gut drei Monate bin ich jetzt schon in Regensburg. Und es waren wirklich drei gute Monate.  Das kann ich trotz der gegenwärtigen Herausforderungen durch den Corona-Virus mit ganzem Herzen sagen.

Am 23. Mai fand der Mennonitische Gemeindetag statt. Allerdings nicht wie geplant auf dem Weiherhof, sondern virtuell über Zoom und damit in vielen Wohnzimmern in der ganzen Bundesrepublik (und darüber hinaus). Was als Notlösung wegen Corona begann, war vielleicht ein Wegweiser für neue digitale Formen des Zusammenkommens. Wie kam es dazu?